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Inklusion

bonnfairbindet Veranstaltung mit den Telekom Baskets und Kinopolis: Infoabend „Arbeit und Inklusion“

In der Wochenendausgabe des General-Anzeigers berichtete die Journalistin Ayla Jocob über die bevorstehende Veranstaltung des Netzwerks bonnfairbindet, der Telekom Baskets und des Godesburgers im Kinopolis am 15.März 2017.

Im Rahmen des geplanten Themenabends zum inklusiven Arbeitsmarkt wird unter anderem der aktuelle Kinofilm „Mein Blind Date mit dem Leben“ mit Kostja Ullmann gezeigt.

Für den Start in den Abend ist zudem ein Sektempfang geplant, bei dem es selbstverständlich auch leckere Häppchen vom Godesburger geben wird.

Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.

Den vollständigen General-Anzeiger-Artikel finden Sie hier.

„Meet & Eat“ mit den Telekom Baskets

Am 28. Februar ab 20.00 Uhr erhält das Küchenteam von Deutschlands erstem inklusiven Burger-Restaurant prominente Verstärkung: Fünf Bundesliga-Profis der Telekom Baskets Bonn bereiten gemeinsam mit dem Godesburger-Team ihre ganz persönlichen Lieblingsburger zu, die den gesamten März über als Aktionsburger auf der Speisekarte stehen werden.

Im Anschluss haben alle Burger- und Sportfans die Möglichkeit, Autogramme zu erhalten oder Fotos mit Ihren Baskets-Stars zu schießen.

Der Godesburger, mit seinem 50%-igen Anteil an Mitarbeitern mit Behinderung, dient den Telekom Baskets Bonn seit dem vergangenen Jahr als Leuchtturmobjekt für eine gelungene betriebliche Inklusion. Heute beschäftigten die Bundesliga-Basketballer einen Mitarbeiter der GVP Gemeinnützigen Werkstätten Bonn GmbH im Bereich der Hallentechnik des Telekom-Domes.

 

Bitte merken Sie sich diesen Termin vor:

„Meet & Eat“ mit den Telekom Baskets im Godesburger 

Wann: 28. Februar 2017 | ab 20.00 Uhr

Wo: Godesburger Restaurant | Moltkeplatz 2 | 53173 Bonn

 

bonnfairbindet | Infoabend „Arbeit & Inklusion“


Am Mittwoch, den 15.März 2017, lädt das Netzwerk bonnfairbindet zu einem abwechslungsreichen Infoabend zum Thema „Arbeit und Inkluison“ ins Kinopolis Bonn Bad Godesberg ein.

Als Ehrengast empfängt bonnfairbindet den beliebten Kabarettisten und Schauspieler Fatih Çevikkollu. Der Kölner mit türkischen Wurzeln ist bekannt für seine humoristische Auseinandersetzung mit deutschen und türkischen Vorurteilen und Ängsten. Gekonnt nimmt er sich dem Thema „Völkerverständigung“ an. Mit seinem Soloprogramm „Fatihland“ erhielt der Kabarettist 2006 den Jurypreis des Prix Pantheon.

Seinen Ausklang findet der unterhaltsame Abend mit der Ausstrahlung der Tragikomödie „Mein Blind Date mit dem Leben“. Der Film basiert auf dem autobiografischen Roman von Saliya Kahawatte und thematisiert das Dasein eines fast blinden jungen Mannes, der trotz seines Handicaps seinen Lebensmut nicht verliert.

Gemeinsam mit dem PAUKE -LIFE- Kultur Bistro werden wir mit unserem Godesburger-Team an dem Abend für das leibliche Wohl sorgen.

Erleben Sie einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Abend im Kinopolis. Das Netzwerk bonnfaribindet und der Godesburger freuen sich auf Ihr Kommen!

Wann: 15. März 2017 | 19.00 Uhr
Wo: Kinopolis Bonn Bad Godesberg | Moltkestraße 7-9 | 53173 Bonn
Eintritt: 7,50 € (Abendkasse)
Tickethotline: 0228 83 00 83 (24 h)

Weitere Informationen finden Sie hier.

Betriebsintegrierte Arbeitsplätze für die Telekom Baskets

Dieser Neuzugang ist ein echter Glücksgriff!



Uwe Feifarek ist der erste Mitarbeiter der konfektionierer auf einem BiAp (betriebsintegrierter Arbeitsplatz) bei unserem Kooperationspartner Telekom Baskets Bonn. Ein „echter Glücksgriff“ sagen seine Vorgesetzten. Über erfolgreiches inklusives Arbeiten haben sich die Baskets unter anderem bei uns informiert!

Hier geht es zur Pressemitteilung.

„Ein geniales Projekt“: NRW-Arbeitsminister besucht Inklusionspreisträger „Godesburger“

Fünf Wochen nachdem Deutschlands erstes inklusives Better-Burger-Restaurant mit dem Inklusionspreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet wurde, besucht NRW-Arbeits- und Sozialminister Rainer Schmeltzer den Godesburger und zeigt sich begeistert von dem „genialen Projekt“.

Im Godesburger arbeiten je zur Hälfte Menschen mit und ohne Behinderung Seite an Seite. Das Geschäft entwickelt sich mit monatlich mehr als 3.000 Gästen positiv, der Kundenzuspruch im persönlichen Gespräch und in den Sozialen Netzwerken ist überwältigend – das wollte sich Minister Schmeltzer vor Ort in Bad Godesberg persönlich ansehen. Sein Fazit: „Die Idee ist so genial, dass man sie sich einfach vor Ort ansehen muss. Wenn es dann auch noch so gut schmeckt, kommt man gerne vorbei.“ Nur fünf Wochen zuvor hatte Schmeltzer den Inklusionspreis des Landes NRW an Vertreter des Godesburgers überreicht.

Klischees über Menschen mit Behinderung abbauen

„Es gibt viele Klischees über Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt“, erklärt Schmeltzer. „Fast alle davon sind Quatsch.“ Er appellierte an andere Arbeitgeber: „Durch Best-Practice-Beispiele wie den Godesburger, der fest im Alltag integriert ist, müssen wir diesen Klischees immer wieder begegnen, um sie in den Köpfen aufzulösen.“

Laut Wolfgang Pütz, Geschäftsführer der PRIMA Gemeinnützige Einrichtungen Bonn GmbH, dem Betreiber des Godesburgers, ist ein Ziel des Projekts, aufzuzeigen, „wie gut Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten und Unternehmen zu veranschaulichen, dass inklusives Arbeiten auch in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld wirtschaftlich erfolgreich umgesetzt werden kann“.

Auch ein inklusives Arbeitsumfeld muss wirtschaftlich erfolgreich sein

Momentan wird der Godesburger noch durch Fördermittel der „Aktion Mensch“ und des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) unterstützt. Daran, dass der Godesburger auch nach dem Auslaufen dieser Förderungen erfolgreich am Markt bestehen wird, bestehen für Minister Schmeltzer keine Zweifel: „Ich bin überzeugt davon, dass der Godesburger es auch langfristig schaffen wird.“ Dass das Restaurant mit seinen inklusiven Botschaften eine breite Öffentlichkeit erreicht, sei „wunderbar“, so der Minister.

Im Rahmen der Gespräche über den Godesburger informierte sich Schmeltzer auch über das zweite Bonner Projekt, das für den diesjährigen Inklusionspreis nominiert wurde. Mit bonnfairbindet habe man ein außergewöhnliches Netzwerk zur Schaffung eines inklusiven Arbeitsmarktes in der Bundesstadt geschaffen, so der NRW- Arbeits- und Sozialminister.

Der General-Anzeiger Bonn berichtete am 12.08.2016 zu dem Termin.
Hier geht es zum Artikel.

Godesburger gewinnt Inklusionspreis des Landes NRW

Am heutigen Nachmittag wurde Deutschlands erstes inklusives Burger-Restaurant „Godesburger“ mit dem Inklusionspreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.
Das Restaurant aus Bonn-Bad Godesberg beschäftigt zu 50 Prozent Menschen mit einer Behinderung. Der Godesburger wurde in der Kategorie „Arbeit und Qualifizierung“ durch Arbeitsminister Rainer Schmeltzer für „die erfolgreiche und vorbildhafte Inklusion“ von Mitarbeitern mit einer Behinderung ausgezeichnet. Insgesamt bewarben sich rund 200 Projekte aus ganz Nordrhein-Westfalen um den Inklusionspreis.

Wolfgang Pütz, Geschäftsführer der PRIMA Gemeinnützige Einrichtungen Bonn GmbH – dem Betreiber des Godesburgers, freut sich stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über den Inklusionspreis NRW. „Im Godesburger steckt ganz viel Herzblut und ich freue mich sehr über die Anerkennung, die dem ganzen Team durch die Entscheidung der Jury zuteil wird“. Der Godesburger ist das Leuchtturmprojekt der Stadt Bonn im Hinblick auf die Schaffung eines inklusiven Arbeitsmarktes. „Mit dem Godesburger ist es uns gelungen Unternehmern und der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung und wirtschaftlicher Erfolg sich auch in einer herausfordernden Branche nicht ausschließen. Zudem haben wir durch die gemeinsame Raumnutzung mit der Kontakt- und Beratungsstelle „M2“ des Bonner Vereins für gemeindenahe Psychiatrie e.V. sprichwörtlich einen Ort der Inklusion geschaffen“.

Neben dem Godesburger befand sich mit bonnfairbindet ein zweites Projekt des Unternehmsverbunds Bonner Verein für gemeindenahe Psychiatrie e.V. unter den 20 besten, für den Inklusionspreis NRW nominierten Projekten.

Weitere Informationen: www.bonnfairbindet.de

Godesburger mit Inklusionspreis ausgezeichnet

Am 11. November wurde in Essen der Inklusionspreis der Arbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrie Rheinland (AGpR) verliehen. Auf dem zweiten Platz der insgesamt neunzehn Einreichungen aus ganz NRW landete mit dem “Godesburger” ein Projekt des Unternehmensverbunds des Bonner Verein für gemeindenahe Psychiatrie e. V. Die Ausschreibung des AGpR-Förderpreises richtete sich primär an Projekte aus NRW, die modellhaft die Förderung von Chancen für Menschen mit psychischen Erkrankungen zur Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen.

AGPR Preis für den Godesburger

Endlich geht es los – Am Moltkeplatz öffnet Deutschlands erstes inklusive Burgerrestaurant

„Godesburger“ erfährt breite Unterstützung durch die Stadt Bonn, die Aktion Mensch, das Land Nordrhein-Westfalen und den Landschaftsverband Rheinland (LVR). Sie alle fördern den Betrieb des inklusiven Restaurants im Herzen von Bad Godesberg.

12. September 2014 | Endlich zischt und brutzelt es auf den Grillplatten des „Godesburgers“ im ehemaligen Textilhaus Schneider am Bad Godesberger Moltkeplatz. Saftige Burger mit Bezeichnungen wie „Der Preisel Bert“ oder „Die Grillkirsche“, gehen zusammen mit den handgeschnittenen Pommes und einer Bio-Limonade über den Tresen.

Nach umfangreichen Renovierungs- und Umbauarbeiten eröffnete das inklusive, von Menschen mit und ohne Behinderung betriebene Better-Burger-Restaurant, nach einigen Tagen Probebetrieb jetzt auch für die Öffentlichkeit.

„Bessere Burger“ brauchen mehr als gute Zutaten

„Wenn wir von ‚Bessere Burger’ sprechen, meinen wir damit nicht nur das Produkt an sich – natürlich setzen wir vor allem auf regionale und biologische Zutaten. Darüber hinaus heben wir uns mit unseren vollständig kompostierbaren Außer-Haus-Verpackungen von den bekannten Fast-Food-Anbietern ab“, erklärt Jan-Philipp Buchheister, verantwortlicher Projektleiter beim Bonner Verein für gemeindenahe Psychiatrie e.V. und ergänzt: „Der daneben wichtigste Aspekt in unserer Philosophie ist es, unser Restaurant von Beginn an ‚inklusiv’ zu betreiben. Das bedeutet konkret, dass fünf unserer zehn Mitarbeiter Menschen mit einer Behinderung sind. Damit zeigen wir, dass ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung am Arbeitsplatz nicht nur eine Wunschvorstellung ist, sondern in der Praxis funktioniert.“

Kox: „Godesburger schafft öffentliches Bewusstsein“

Ein Punkt, den Peter Kox, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Migration, Gesundheit und Wohnen der Stadt Bonn, wohl sofort unterschreiben würde. „Dieses Restaurant soll ein Leuchtturm werden auf dem Weg zu einer inklusiven Stadt. Daher haben wir parteiübergreifend das Projekt im Rahmen der Umsetzung des behindertenpolitischen Teilhabeplans aktiv gefördert. Es schafft nicht nur Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten für Menschen mit und ohne Behinderung, sondern auch öffentliches Bewusstsein – gegen Ausgrenzung und für inklusives Arbeiten“, sagt Kox.

Aktion Mensch: „Konzept des inklusiven Burgerrestaurants hat uns überzeugt“

„Die Aktion Mensch weiß aus ihrer Arbeit, dass Menschen mit Behinderung überall dort leben und arbeiten wollen, wo dies alle anderen Menschen auch tun. Die Gastronomie ist ein besonders geeigneter Ort für Inklusion, weil sie dort mehrfach gelebt wird: Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten als Kollegen gemeinsam in einem Betrieb und haben darüber hinaus Kundenkontakt. Uns hat das Konzept des inklusiven Burgerrestaurants so überzeugt, dass wir es in seiner Startphase mit einem Zuschuss von 250.000 Euro unterstützen“, erklärt Friedhelm Peiffer, Bereichsleitung Förderung bei der Aktion Mensch, anlässlich der Eröffnung des Godesburgers.

LVR unterstützt Godesburger und will inklusive Arbeitsplätze langfristig sichern

„Die Förderung von Integrationsprojekten soll Arbeitsplätze für Menschen mit Schwerbehinderung nicht nur schaffen, sondern auch dauerhaft sichern“, erläutert Karin Fankhaenel, Leiterin des LVR-Integrationsamtes. „Dazu fördern, beraten und begleiten wir die Integrationsunternehmen langfristig. Im Godesburger sind nun fünf weitere, wertvolle Arbeitsplätze entstanden, die Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eingliedern.“ Das Integrationsamt des LVR fördert das Integrationsprojekt „Godesburger“ ab dem Jahr 2014 jährlich mit rund 32.000 Euro. Weitere 100.000 Euro erhält das Projekt aus der NRW-Landesinitiative „Integration unternehmen!“ des Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales als Investitionszuschuss. „Diese Förderpauschalen gleichen den besonderen Aufwand aus, mit dem die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen verbunden ist. Das gilt natürlich nicht nur für den Godesburger. Jeder Arbeitgeber, der einen neuen Arbeits- oder Ausbildungsplatz für einen schwerbehinderten Menschen schafft, kann dafür beim LVR-Integrationsamt Zuschüsse erhalten“, betont Fankhaenel im Rahmen der Restauranteröffnung.

Bild: Der Godesberger Karnevalsprinz Ayhan ist der erste Gast im „Godesburger“